Barbados
Barbados ist ein Inselstaat im Osten der Karibik. Die Insel grenzt auf der einen Seite an den atlantischen Ozean, auf der anderen an das karibische Meer. Sie hat lediglich eine Fläche von 430km2 und wird von rund 285'000 Menschen bewohnt. Die Hauptstadt Bridgetown liegt im Südwesten des Landes.
Dadurch, dass Barbados erst Ende 1966 die Unabhängigkeit von England erlangte, wird auch heute noch überall Englisch gesprochen. Da die Barbadiers – so werden die Inselbewohner genannt – ihren eigenen Akzent haben, muss man sich anfangs allerdings etwas an ihr Englisch gewöhnen.
Mit Ausnahme des Mount Hillaby, welcher 366 Meter über dem Meeresspiegel liegt, ist die Insel relativ flach. Das Land besteht im Wesentlichen aus Kalkstein. Deshalb wird auch das Wasser auf eine natürliche Weise gefiltert und ist somit trinkbar.
Das milde Klima, die unzähligen Korallenriffe rund um die Insel sowie die politische Stabilität machen Barbados zu einem beliebten Ferienziel.
Essen auf Barbados ist nicht nur ein kulinarischer Genuss, sondern meist auch ein visuelles Erlebnis. Viele Restaurants bieten ein einmaliges Ambiente, z.B. mit Sicht auf das tiefblaue Meer oder auf farbenprächtige Blumen und Pflanzen.
Das Land bietet kulinarisch alles, was das Herz begehrt. Von chinesischer und französischer bis hin zu italienischer Küche. Das Nationalgericht ist „Cou Cou“, mit Fisch oder Meeresfrüchten serviert. Cou Cou besteht aus Okra-Schoten und Mais, welche zusammen zu einem Brei verarbeitet werden. Daneben gibt es aber auch eine grosse Auswahl an Fleisch- und vor allem Pouletgerichten sowie tropischen Früchten. Je nach Jahreszeit kann man auf den Märkten frische Papayas, Kokosnüsse, Mangos, Avocados, Äpfel oder Bananen kaufen.
Das Nationalgetränk ist Rum. Auf Barbados gibt es sogar eine der ältesten Brauerein, die Mount Gay Brauerei. Ansonsten ist es natürlich empfehlenswert, aufgrund der Hitze möglichst viel Wasser zu trinken.
Die meisten Bewohner der Insel stammen von afrikanischen Sklaven ab, welche im 17. Jahrhundert auf die Insel kamen. Daneben gibt es einige Einwohner, welche irischer, britischer, asiatischer und indischer Herkunft sind. Die meisten Bewohner sind Anglikaner. Es herrscht aber eine grosse Akzeptanz gegenüber anderen Religionen.
Einflüsse der britischen Herrschaft sind auch heute noch gut erkennbar und so bietet die Insel nicht nur das karibische, sondern auch ein Stück englisches Flair.
Im Gegensatz zu anderen Staaten Mittelamerikas bietet Barbados eine eher beschränkte Fauna und Flora. Dies hat mit der Rodung des tropischen Regenwaldes zu tun, welcher früher fast die ganze Insel bedeckte. Viele Tiere und Pflanzen haben aufgrund des Zuckerrohranbaus schlicht keinen Lebensraum mehr.
Trotzdem findet man auf der Insel immer noch Affen, europäische Feldhasen, Waschbären, indische Mungos und über 180 Vogelarten. Die Unterwasserwelt Barbados beherbergt zudem viele Fischarten, Delphine, Barrakudas und Meeresschildkröten.
Aktuelle Informationen erhalten Sie unter www.eda.admin.ch.
Besondere rechtliche Bestimmungen:
Verboten sind gleichgeschlechtliche Beziehungen sowie das Tragen von militärähnlicher Kleidung.
Ausserdem sind die Strafen bei Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz wesentlich höher als bei uns. Schon der Besitz von kleinen Mengen wird teils mit langjährigen Gefängnisstrafen geahndet.
Im 9. und 10. Jahrhundert wurde Barbados erstmals durch südamerikanische Ureinwohner besiedelt. 1536 wurde die Insel dann durch den Portugiesen Pedro Campos entdeckt. Knapp einhundert Jahre später waren es aber die Briten, welche die Insel kolonisierten. Sie pflanzten Zuckerrohr an und brachten Sklaven aus Afrika auf die Insel.
Nachdem die Sklaverei 1834 verboten wurde, nahmen viele Inselbewohner das Bildungsangebot auf der Insel in Anspruch und wechselten von der Arbeit auf den Plantagen zu anderen Arbeitsfeldern.
1966 erlangte Barbados schliesslich die Unabhängigkeit von Grossbritannien und wurde zu einer parlamentarischen Demokratie.
Tourismus, Handwerk und der Zuckerrohranbau gehören heute zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen im Land.
Auf Barbados wird es einem bestimmt nicht langweilig. Die Insel bietet seinen Besuchern feinste Sandstrände, türkisblaues Wasser, atemberaubende Landschaften sowie historische Sehenswürdigkeiten. Auch für aktive Menschen ist gesorgt. Das Angebot reicht von Reiten, Golfen, Segeln, Surfen über Cricket bis hin zu Tauchen.
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